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ÜBER UNS

Die Idee zur Gründung eines eigenen Zigarren Clubs entstand – wie könnte es anders sein – beim Zigarrengenuss. In einer kleinen Smoker Lounge, im Untergeschoss des damals seit mehr als dreissig Jahren bestehenden «Tabaklädeli» in Adliswil lernten sich die Gründungsmitglieder des «Smoker Club Zimmerberg»* kennen. Man führte beim gemütlichen Beisammensein gute Gespräche, verfolgte verschiedene Sportveranstaltungen im Fernsehen oder nahm an der einen oder anderen Zigarren- oder Rum-Degustation teil. 

Die Genussrunden wurden personell umfangreicher, die kleine Smoker Lounge platzte aus allen Nähten. In Gesprächen wurde über die Möglichkeit der Gründung eines eigenen Club-Lokals philosophiert und die geeigneten Räumlichkeiten waren schnell gefunden. Direkt neben dem Tabaklädeli war eine Weinhandlung domiziliert. Beim Inhaber des Tabaklädelis wurde das Interesse an den Räumlichkeiten der Weinhandlung platziert, sollte diese einmal die Tätigkeit aufgeben. Wir wollten unbedingt in den Startlöchern sein. 

Im Jahr 2012 war es so weit, die Weinhandlung gab den Standort Adliswil auf. Eine lose Interessentengruppe von sechs Genussmenschen traf sich in der Smoker Lounge des Tabaklädelis, erörterte die Situation sowie die Möglichkeit der Gründung und Finanzierung eines Smoker Clubs. Die später auf acht Gründungsmitglieder erweiterte Gruppe, verpflichtete sich spontan unverzinsliche Darlehen und ihr Fachwissen zur Gründung sowie zum Aufbau eines Clubs einzubringen. Der Verein «Smoker Club Zimmerberg» wurde Ende 2012 gegründet und der Mietvertrag abgeschlossen. Umgehend wurde mit viel Elan mit der Planung des Innenausbaus und den administrativen Arbeiten begonnen. Ein Budget wurde erstellt, die Darlehen stellten die Umsetzung der Investitionen und des Betriebs sicher. 

Im ersten Betriebsjahr zählte der Smoker Club Zimmerberg bereits über zwanzig Mitglieder und wuchs erfreulicherweise kontinuierlich auf heute über dreissig Personen an. Der Club schrieb ab dem ersten Jahr «schwarze Zahlen» und dies ist bis heute so. Die Mitgliederbeiträge und Getränkepreise sind im Vergleich zu anderen Clubs moderat kalkuliert. Es soll kein Gewinn erzielt – sondern lediglich die Erreichung der budgetierten schwarzen Null erreicht (gewährleistet) werden. Wir können mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken. In all den Jahren erlebten wir tolle Club- Anlässe sowie Ausflüge, nachhaltige Freundschaften und so manche Geschäftsbeziehung entstand.  

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Unser Club-Lokal wurde im Jahr 2024 farblich und zum Teil möblierungsmässig erneuert. An der nachfolgenden Generalversammlung übergab der Gründungs-präsident Martin Klein sein Amt an seinen Nachfolger Michel Rosenheim und eine Verjüngung des Vorstandes wurde realisiert. Gleichzeitig wurde beschlossen, unseren Vereinsnamen in «Zigarren Club Zimmerberg» zu ändern. Unsere Homepage wurde als Projekt im Jahr 2025 komplett neugestaltet und unser Erscheinungsbild modernisiert. 

Wir dürfen zuversichtlich in die Zukunft blicken und freuen uns darauf, weitere interessante, kameradschaftlich gesinnte Genussmenschen bei uns willkommen zu heissen.

Passion für Zigarren (1)

WIR VERNEIGEN UNS IM MÄRZ VOR:

HEINRICH VILLIGER

Ausgewählt von Dennis Sulzer

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Geboren: 30. Mai 1930 in Menziken

Verstorben: 25. Juli 2025 in Full-Reuenthal

Der Patron des Zigarrenherstellers Villiger, Heinrich Villiger, ein äusserst geschätzter Freund des «Zigarren Club Zimmerberg» ist 2025 im Alter von 95 Jahren gestorben. Heinrich Villiger war bis zuletzt Verwaltungsratspräsident des in Pfeffikon LU ansässigen und 1888 gegründet Unternehmens. 

Villiger bezeichnete sein Unternehmen als «Lebenswerk». Nach der Handelsmatur trat er 1950 in die Firma ein. Es folgten Weiterbildungen im Ausland, 1954 wurde er Teilhaber. Nach dem Tod seines Vaters 1966 führte er das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Kaspar, bis dieser 1989 Bundesrat wurde. 

Unter der Führung von Heinrich Villiger habe sich das Unternehmen erfolgreich entwickelt. «Er liebte Zigarren und Zigarillos – und war ein leidenschaftlicher Unternehmer und immer mutiger Visionär, der die Tabakindustrie in der Schweiz und darüber hinaus nachhaltig geprägt hat».

Heinrich Villiger, der in der Mitteilung der Familie als «Patron alter Schule» bezeichnet wurde, verteidigte das genussvolle Rauchen gegen gesetzliche Einschränkungen. Zigarrenraucher seien Genussraucher und müssten nicht besonders auf gesundheitliche Risiken aufmerksam gemacht werden, sagte er 2015 in einem Zeitungsinterview. 

Das Verwaltungsratspräsidium der Villiger Söhne Holding AG und der Villiger Söhne AG übernimmt Vizepräsident Ivo Grundler. Wie das Unternehmen schreibt, hatte Heinrich Villiger selbst festgelegt, dass sein «vertrauter Wegbegleiter» das Präsidium übernehmen soll. Heinrich Villigers Tochter Corina und sein Enkel Lucien sind ebenfalls im Verwaltungsrat aktiv. 

Heinrich Villiger war zudem Vizepräsident des Verwaltungsrates der Intertabak AG in Pratteln, des offiziellen

Habanos-Importeurs der Schweiz. 

Passion für Zigarren (2)

WIR VERNEIGEN UNS IM MAI VOR:

WINSTON CHURCHILL

Ausgewählt von Michel Rosenheim

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Sir Winston Leonard Spencer-Churchill (geb.30. November 1874in Blenheim Palace, Oxfordshire; † 24. Januar 1965 in London) gilt als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts. Sir Winston Churchill zog sich nach seiner politischen Karriere auf seinen Landsitz Chartwell in Kent zurück, wo er sich seinem Hobby, der Malerei, vor allem aber seiner journalistischen und schriftstellerischen Arbeit widmete. 

 

Sir Winston Churchill war einer der berühmtesten Zigarrenliebhaber der Geschichte. Sein Konsum war extrem: Er rauchte zeitlebens täglich 8 bis 10 Zigarren. Seine Leidenschaft ging so weit, dass das klassische Zigarrenformat (ca. 17–18 cm lang) nach ihm benannt wurde.

 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

 

Lieblingsmarke: Er war ein treuer Anhänger kubanischer Zigarren. Seine bevorzugte Marke war Romeo y Julieta, genauer gesagt die Julieta No. 2. Diese wurde ihm zu Ehren in Romeo y Julieta Churchill umbenannt.

 

Psychologische Taktik: Churchill soll bei wichtigen Verhandlungen mit ausländischen Staatschefs Zigarren als Druckmittel eingesetzt haben. Er versteckte oft die Aschenbecher, um seine Gesprächspartner zu zögern und aus dem Konzept zu bringen, wenn deren Zigarrenasche immer länger wurde. 

 

Das Churchill-Format: Bis heute bezeichnet man Zigarren mit einer Länge von etwa 17 bis 18 Zentimetern und einem Ringmaß von 47 bis 50 als „Churchills“. 

Hier ein paar Inspirationen:

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